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Suzuki Swift: Ein Lifestyle-Japaner zum Sparpreis
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12.10.2010, 00:00 Uhr, Auto & Verkehr
Auf den ersten Blick sieht er kaum anders aus, die Designer haben die Außenhaut nur sehr behutsam aufgewertet. Auch die vierte Generation bleibt der bewährten Linie treu, wirkt weiterhin überaus sympathisch und begehrenswert. "Statt Revolution wollten wir Evolution", erzählte uns Chefdesigner Tetsuya Ozasa. Doch unter der Karosserie ist fast alles anders.
Viel Platz für alle
Mit gut 3,9 Meter Länge kommt der Neue ein Stück länger als sein Vorgänger daher, auch der Radstand wuchs von 2,39 auf nunmehr 2,43 Meter. Das garantiert jetzt auch im Fond (mehr Kniefreiheit) viel Platz und Komfort, sorgt andererseits für eine sportliche Straßenlage. Auf unseren Testfahrten begeisterte der knufflige Japaner selbst anspruchsvolle Autofahrer. Der Innenraum wurde komplett überarbeitet, ist jedoch ebenso sportlich wie bisher. Das ausgewählte Material und die Verarbeitungsqualität ist deutlich hochwertiger. Instrumente und Schalter sind tadellos platziert, lassen sich leicht und verwechslungsfrei bedienen. Viele nützliche Ablagen konnten ebenfalls überzeugen, die Vordersitze boten guten Halt.
Zwei Motorisierungen
Zur Markteinführung gibt es den Swift zuerst als Benziner (94 PS, 118 Nm), ein Diesel (75 PS, 190 Nm) folgt im Dezember. Der 1.3 DDiS spurtet in 12,7 Sekunden auf 100 und weiter bis 165 km/h. "Ende 2011 folgt noch eine stärkere Sportvariante", erzählt uns Chefingenieur Naoyaki Takeuchi beim Abholen des Testautos.
Unserem Benziner-Testkandidat reichten 12,1 Sekunden bis 100, er packte auf Autobahnen ebenfalls 165 km/h. Sein Motor hing gut am Gas und drehte willig hoch. Bei Überholvorgängen auf Landstraßen mussten wir jedoch meist einen Gang runterschalten, um schnell vorbeizukommen.
Beide Motoren lassen sich im Alltag erfreulich sparsam und umweltfreundlich bewegen. Dem Diesel reichen bei rücksichtsvoller Benutzung des Gaspedals und vorausschauender Fahrweise knapp über fünf Liter, der Benziner benötigt knapp einen Liter mehr. Auf unseren teilweise recht zügigen Testfahrten notierten wir am Ende 6,2 Liter Super. An diesem guten Wert war ebenfalls das Start-Stopp-System beteiligt (macht den Motor beim Halt z.B. vor roten Ampeln aus). In der Ausstattung "Comfort" ist diese Sprit-Spar-Hilfe Bestandteil der Serienausstattung.
Erstklassig bestückt
Auch sonst ist die Bestückung bestens gelungen - auch beim Thema Sicherheit. So haben alle Swift sieben Airbags und ESP mit an Bord, ebenfalls elektrische Fensterheber und eine Funk-Zentralverriegelung.
In unserer Variante Comfort dürfen sich die Besitzer z.B. auch über ein CD-Radio mit Lenkradfernbedienung, Alufelgen, Klimaautomatik, Tempomat, "Keyless-Start (schlüsselloses Einsteigen, Starten mit Startknopf), Lichtsensor und Sitzheizung vorne freuen.
Fazit: Der Suzuki Swift sieht nicht nur Klasse aus, er fährt sich auch so. Punkten kann er zudem mit seiner attraktiven Kostenseite und einer Top-Ausstattung.
Autor: Achim Stahn
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